Ein zentraler Aspekt dieses Projektes ist es, Materialien wiederzuverwenden oder aufzuwerten, die schon fuer die Entsorgung vorgesehen waren - Recycling und Upcycling.
Das Holz fuer die Fahrgestelle haben wir von Privatpersonen gespendet bekommen oder auf dem Sperrmuell gefunden. Die Metallkoerbe gehoerten zur zweiten Kategorie.
Ein weiterer Aspekt des Projektes ist, nicht nur uniform einen Typ Anhaenger zu bauen, sondern nach Lust und Laune verschiedene Formen auszuprobieren. Waehrend wir die ersten Anhaenger als simple Kaesten entworfen haben, die wir auf ein hoelzernes (oder metallenes) Fahrgestell gesetzt haben, wollten wir bei diesem VBT die Koerbe bepflanzen. Wir mussten also ein Fahgestell bauen, das die Koerbe traegt.
Anstatt ins Theater zu gehen oder auf ein Picknick, beschlossen Franka und Johannes, den Abend im zwanzig° zu verbringen.
Die beiden fingen erstmal an, die Kanthoelzer fuer das Fahrgestell auszurichten. Natuerlich ist da nix gerade. Ungenauigkeiten sind bei dem Projekt keine Schande - Die Anhaenger stehen vorraussichtlich eine lange Zeit und sind nicht fuer den Transport selbst vorgesehen.
Natuerlich wollten die beiden das Beste herausholen und so zeichneten sie erstmal alles an, bevor sie dann die Loecher vorboehrten und das Fahrgestell leimten und zusammenschraubten.
Das Fahrgestell bekam dann noch zwei lange Kanthoelzer, die spaeter die Koerbe tragen sollen.
Irgendwann mussten die beiden dann doch heim, waren aber zufrieden mit ihrer Arbeit.
Natuerlich erregt das Schreinern mit Holz in einer Fahrradwerkstatt einiges an Aufmerksamkeit. Und so wurde Horst auf uns aufmerksam, der eigentlich nur sein eigenes Rad reparieren wollte, dann von uns unseren Plan erklaert bekam und sich dann spontan entschied mitzuhelfen.
Horst bohrte die Loecher vor und schraubte dann die vier Koerbe auf die Laengstraeger.
Sechzehn Schrauben spaeter konnte man dann sehen, wie der Beet-Anhaenger spaeter einmal aussehen wird.
Bevor Horst dann leider noch weiter musste, hat er noch die Traegerpakete zusammengestellt und geleimt.
Spaeter gab es dann fuer alle Pommes.